Heimatverein aktuell

 

 

2009

Allgemeines

  • Am 16.05.09 bepflanzten Mitglieder des Heimatvereins die Blumenkästen, Blumenkübel und Beete innerhalb der Ortslage Hoheneiche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Die Mitglieder des HV mähen und pflegen die Grünanlagen rund um die Kirche. Fleißige Helfer sind hierzu immer gerne willkommen.
  • Der HV hat rund um Hoheneiche an den Wanderwegen Ruhebänke aufgestellt und hält diese in Stand.

 

25-jährige Jubiläum des Bestehens der Barbarossa-Hütte 2009

25-jähriges Bestehen der Barbarossa-Hütte
Der Heimat- und Verkehrsverein Hoheneiche feiert zwei Tage an der Grillhütte.
Am 11. Und 12. Juli 2009 (Samstag und Sonntag) feierte der Heimat- und Verkehrsverein Hoheneiche das 25-jährige Bestehen der Barbarossa-Hütte und die Fertigstellung der Grillanlage. Vier Vorstandssitzungen unter Leitung des 1. Vorsitzenden Klaus Großkurth waren nötig, um das Programm und die organisatorischen Voraussetzungen der Feier auf die Beine zu stellen.
Als um 14:00 Uhr der Startschuss für die Feier gegeben wurde, konnte der 1. Vorsitzende zahlreiche Mitglieder, Freunde und Gäste des Heimatvereiens begrüßen. Sie hatten sich trotz des regnerischen Wetters die Laune nicht verderben lassen und waren zur Hüttenanlage hinaufgekommen.
In seiner Festansprache gab Schriftführer B.H. Roth einen kurzen Überblick über die Entstehung der Hütte und die Weiterentwicklung zur heutigen Gesamtanlage. Danach wurde in der Jahreshauptversammlung im April 1982 durch den 1. Vorsitzenden Helmut Lange bekannt gegeben, dass die Genehmigung für den Baubeginn der Hütte auf der alten Schutthalde westlich von Hoheneiche in Bälde eintreffen werde.
Im September 1982 ist dann der Baubeginn. Das Holz wird von der Großgemeinde zur Verfügung gestellt, seitens der Gemeinde und der Jagdgenossenschaft Hoheneiche fließen erheblich Geldmittel für den Weiterbau.
Am 6. Oktober 1984 war es dann soweit. Die Grillhütte konnte durch den damaligen 1.Vorsitzenden Werner Kessel den Bewohnern von Hoheneiche präsentiert werden. Sie erhielt den Namen  Barbarossa-Hütte. Bei der Namensgebung wurde ein historisch-geografische Bezug zum Ort Hoheneiche und zu seiner Gemarkung hergestellt. Einerseits bestand im Ort von den Anfängen her ein boyneburgisches Vorwerk und der Name Boyneburg ist unzertrennlich mit dem Barbarossas verbunden. Andererseits führt der alte Barbarossa-Weg als Durchgangswanderweg unten durch das Krumbachtal hinauf zur Lauseeiche.
Aus alten Unterlagen geht hervor, dass die Hütte und er nebenstehende Grill rund 12.600,00 DM gekostet haben. Die Hütte bietet Platz für etwa 60 Personen. Während der dreijährigen Bauzeit haben Vereinsmitglieder annähernd 2000 kostenfreie Arbeitsstunden geleistet. Eine stolze Bilanz des Gemeinsinns die sich sehen lassen kann.
In den folgenden Jahren wird es darauf ankommen die Hütte und das Umfeld
 zu pflegen, instandzuhalten und den Hüttenbetrieb zu organisieren. Da durfte es als besonderer Glücksfall bezeichnet werden, dass am 16.3.1985 der damalige Kassierer Leo Axt vom Vorstand gebeten wurde, die Aufgaben des Hüttenwartes mit zu übernehmen. In der Hauptversammlung vom  April 1987 wird er dann zum Hüttenwart gewählt und hat dieses Amt bis heute inne. Seit 2001 steht ihm Helmut Blumenstiel als stellvertretender Hüttenwart zur Seite.
So vergeht in den letzten 25 Jahren kaum ein Jahr, in dem an der Hüttenanlage nicht renoviert, umgebaut oder erweitert wird. Immer wieder finden sich ehrenamtliche Helfer, die bei den anfallenden Arbeiten zupacken. Dafür gebührt Ihnen an dieser Stelle ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön!
Um die hygienische Verhältnisse zu verbessern werden im Frühjahr 1994 Strom und Wasser an die Barbarossa-Hütte verlegt. Nun steht der Verbesserung der sanitären Anlagen nichts mehr im Wege. Es vergehen aber noch weitere vier Jahre, ehe am 17.10.1998 die neue Toilettenanlage ihrer Bestimmung übergeben werden kann.
Im Jahre 2008 wurden umfangreiche Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der Grillstation durchgeführt. Dies war erforderlich geworden, da im Bereich der Barbarossa-Hütte Lagerraum fehlte und auch das Dach der Grillhütte angehoben werden musste, damit sich hochgewachsene Leute nicht mehr an den Kopf stießen.
Die Fertigstellung des Umbaus und das 25-jährige Bestehen der Barbarossa-Hütte waren jetzt in diesem Juliwochenende 2009 Anlass genug, um mit den Bewohnern von Hoheneiche zwei Tage an der Hüttenanlage zu feiern. Die Feierlichkeiten wurden musikalisch durch die beiden Hoheneicher Chöre und durch die Bläsergruppe des Jagdverein Hubertus umrahmt. Neben Bratwürstchen vom Grill  wurden Kaffee und Kuchen und am Sonntag eine herzhafte Erbsensuppe mit Kochwürstchen angeboten. Obwohl uns Petrus an beiden Tagen nicht mit allzu vielen Sonnenstrahlen verwöhnte, wurden die Gäste doch mit einem weiten Blick über das Sontra- und Wehretal hinweg bis hinüber zum thüringischen Eichsfeld entschädigt. Alles in allen eine zufriedenstellende Feier für den veranstalteten Heimat- und Verkehrsverein Hoheneiche.
Autor B.H. Roth

Bilder + Eindrücke von der Feier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2014


30-jähriges Hüttenjubiläum

Leo Axt erhält Silberne Ehrennadel der Gemeinde Wehretal

Am Wochenende feierte der Ortsteil Hoheneiche das 30-jährige Jubiläum der Barbarossa-Hütte bei herrlichem Herbstwetter. Der Vereinsvorstand hatte Mitglieder, Freunde und Gönner des Heimat- und Verkehrsvereines an die idyllisch zwischen Wiesen und Wald gelegene Grill- und Schutzhütte  geladen. Unter den Gästen befanden sich auch Bürgermeister Jochen Kistner und Wehretals Parlamentsvorsitzende Heike Nölke.

Die Hütte ist bei Wanderern  als Schutzhütte und bei Jung und Alt als Zentrum des Feierns gleichermaßen beliebt. Sie hat seit Ihrer Entstehung im Jahre 1984 eine stetige Fortentwicklung erlebt. Treibende Kraft im Blick auf den aktuellen, am Gast orientierten Zustand der Grillanlage war von Beginn an Hüttenwart Leo Axt. Seit dem Gründungsjahr des Vereins in 1975 war er im Vorstand tätig und hat sich dort als Aktivposten hervorgetan. Von 1975 – 1987 war er als Kassenwart tätig. Bereits ab 1985 war er auch als kommissarischer Hüttenwart eingesetzt, wurde 1987 von der Jahreshauptversammlung in dieses Amt gewählt und ist es bis heute geblieben. Da lag es am Jubiläumstag nahe, diesem Mann eine besondere Ehrung zuteil werden zu lassen. Bürgermeister Kistner verlieh dem ein wenig überraschten Hüttenwart die Silberne Ehrennadel der Gemeinde Wehretal unter dem Beifall der Anwesenden, dankte ihm für die geleistete Arbeit und wünschte ihm weiterhin Schaffenskraft für die Zukunft.

An diesem Festtage hatten die Vorstandsmitglieder mit dem 1. Vorsitzenden Klaus Großkurth auch für Leib und Seele der Anwesenden gesorgt. Es wurden unterschiedliche Getränke, ein gespendetes Kuchenbuffet und Bratwürstchen angeboten. Der gemischte Chor „Liederkranz Hoheneiche“ gab Proben seines Könnens zum Besten. Dabei strahlte die Sonne vom blauen Herbsthimmel. Am Sonntagmorgen wurde die gelungene Feier mit einem Frühschoppen und anschließendem Mittagessen beendet. Ein großer Dank geht an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Bernhard Hermann Roth
Schriftführer